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Experten-Tipp: "Morgen fang' ich an."

"Von der Couch-Potato zum Profi-Sportler"

Viele, die schon lange mit ihren Pfunden zu kämpfen haben, kennen diesen Satz: "Morgen fang' ich an."
Und das machen viele auch. Starten den nächsten Tag um 5.00 Uhr morgens, um joggen zu gehen. Das Frühstück wird ausgelassen, um Kalorien zu sparen. Im Büro gibt es dann ein paar Reiswaffeln und einen Apfel. Nach der Arbeit noch schnell ins Fitnessstudio und abends werden dann alle anderen Arbeiten erledigen, die so anfallen. Praktisch, so haben die meisten auch keine Zeit für’s Abendessen und so spart man sich wieder rund 300 kcal.

... Nach drei bis maximal sieben Tagen ist es dann soweit:
Der Wecker klingelt pünktlich um 5 Uhr. Die Motivation, jetzt joggen zu gehen, ist auf dem Nullpunkt, weil man nach der kurzen Zeit noch keine Erfolge gesehen hat. "Macht nichts, dann wird eben morgen wieder gejoggt" und man kann noch ein bisschen schlafen, bis man schließlich aufwacht und erschrocken auf die Uhr blickt. "7.41 Uhr – Mist, verschlafen! Schnell, sonst komme ich zu spät zur Arbeit." Im Büro angekommen fällt einem auf, dass man doch, aufgrund der morgendlichen Hektik, vergessen hat, den Apfel und die Reiswaffen einzupacken. Aber der Kollege hat ja "gott se idank" Geburtstag und es gibt Kuchen. Das darf man sich schon mal gönnen! Man geht ja später noch ins Fitnessstudio und gefrühstückt hat man sowieso nicht... und nach der Arbeit ist der Weg zu MC Donalds komischerweise plötzlich viel kürzer als ins Fitnessstudio... und abends kommen dann die Schuldgefühle und der Satz "Morgen fang' ich wieder an."

Wir alle sind nur Menschen. Niemand kann von heute auf morgen sein Leben um 180° drehen. Wenn man nie Sport betrieben hat, ist es unmöglich und auch nicht gut, von einen auf den anderen Tag exzessiv Sport zu betreiben. Auch wenn die Ernährung zu 90% aus Pommes, Pizza und Pasta bestand, ist es ein Ding der Unmöglichkeit, "ab morgen" nach dem Paleo-Prinzip zu essen.

Auch ich bin nur ein Mensch und musste dies lernen, jedoch wurden mir mehr oder weniger die Augen geöffnet. Wie von selbst nahm ich einige Kilos ab ohne bewusst (!!!) etwas an meinen Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten zu ändern. Ich wurde aufmerksam und überlegte, welche kleinen Änderungen an meinen Alltagsgewohnheiten eine doch relativ große Wirkung an meiner Figur zeigten.

Hier meine Tipps für euch:
  • Viel trinken
    Am besten sind 2-3 Liter Wasser (keine Cola "light" o.Ä.) pro Tag, das macht munter, gibt dir mehr Energie und ist gut für den Stoffwechsel.
  • So viel Bewegung wie möglich in den Alltag integrieren
    Man muss langsam anfangen Sport zu machen. Klappt es einmal zeitlich nicht mit dem Sport oder ist man einfach nur zu müde, ist das kein Weltuntergang. Morgen ist auch noch ein Tag, ABER: jetzt nicht schlapp machen! Nutze die Treppen statt den Aufzug, gehe kurze Strecken lieber zu Fuß als mit dem Auto zu fahren, parke ruhig etwas weiter weg als gewohnt oder mach abends einen kleinen Spaziergang (und wenn es nur 10 Minuten sind - immer noch besser als 10 Minuten vor dem Fernseher zu sitzen).
  • Spielerisch motivieren
    Um noch mehr Bewegung in den Alltag einzubauen sind Fitnesstracker (z.B. das Jawbone-Up oder Nike-Fuel-Band) genau das Richtige. Es sind Armbänder mit integrierten Schrittzählern. In einer App kann man sein gewünschtes Tagesziel (empfohlen werden 10.000 Schritte) angeben, abends sehen wie viel Prozent man erreicht hat bzw. wie viele Schritte man noch machen sollte und man kann sich mit seinen Freunden messen.
  • Mindestens 4 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten
    Den ganzen Tag vor sich hinzuessen führt zu keinem richtigen Sättigungsgefühl. Der Körper verlangt eine richtige Mahlzeit und so führt man ihm mehr und mehr Kalorien zu ohne wirklich satt zu werden.
  • Süßigkeiten und Fastfood weglassen
    Industriezucker ist ein Suchtmittel. Es wird mittlerweile beinahe jedem verarbeiteten Lebensmittel zugeführt. Entzieht man dem Körper dieses Mittel, reagiert er darauf und man fühlst sich schlapp. Es ist also unmöglich während dieser "Entzugsphase" auch noch jeden Tag Sport zu betreiben. Darum ist es ratsam erst einmal die Zufuhr von purem Zucker (Schokolade, Gummibärchen, Kuchen etc.) einzustellen. Kombiniert mit leichtem Sport, viel Bewegung und ausreichend Flüssigkeit ist das schon mal ein guter Anfang.

  • Nun geht man immer einen Schritt weiter. Da man spürt, wie man langsam fitter wird, kann man automatisch öfter in der Woche Sport machen als zuvor, ohne sich danach ausgelaugt zu fühlen. Das viele Trinken muss auf jeden Fall beibehalten werden, wird aber mit der Zeit zur Gewohnheit. Nun sollten auch andere Lebensmitten neben Fast Food und Süßigkeiten, die einen hohen Anteil an Zucker, Transfettsäuren und gesättigten Fettsäuren aufweisen, vom Speiseplan gestrichen werden.

    Man braucht zwar ein wenig Geduld, aber die alten Gewohnheiten werden der Vergangenheit angehören, ebenso wie der Satz "Morgen fang' ich an!", da man sein Vorhaben leichter durchziehen kann. Man wird also nicht von heute auf morgen von der "Couch-Potato zum Profi-Sportler", aber nach und nach und mit etwas Geduld kommt seinem Ziel immer näher. Anfangs ist der Weg holprig, doch desto näher man seinem Ziel ist, umso einfacher wird es.
    Experten-Tipp in der Kategorie Motivation von Carina vom