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Experten-Tipp: Die Sache mit der Motivation

Was ist eigentlich dein Ziel? Und noch wichtiger: Warum hast du dieses Ziel? Jeder von uns hat Ziele. Sei es: 4 Kilo in 8 Wochen zu verlieren, mehr Muskeln aufzubauen, beim Laufen die persönliche Bestzeit zu unterbieten, in 12 Wochen 100 Kilo beim Bankdrücken zu schaffen, einen durchtrainierten Po zu bekommen, die Kniebeuge mit noch mehr Gewicht hinzubekommen, ...

Natürlich sind Ziele wichtig. Sie führen heutzutage jedoch auch irgendwie zu Konflikten mit uns selbst.[ Eigentlich wollen wir unser Ziel erreichen, kriegen es aber trotzdem nicht hin und fangen an, an unserer Willenskraft und Disziplin zu zweifeln. Wir versuchen so viele Dinge wie möglich auf einmal zu bewältigen, wollen immer richtige Entscheidungen treffen, möglichst immer der oder die Beste in einem Bereich sein und wenn's geht nichts mehr dem Zufall überlassen.
Das größte Problem ist, dass wir nur noch unseren Zielen hinterherrennen. Viele werden blind für das eigentliche Trainingserlebnis und die Kraft die es uns gibt. Für das Gefühl, wenn Muskeln arbeiten... für das Gefühl, dass immer noch ein Stückchen mehr geht, auch wenn dein Körper schon schlapp ist... für das Gefühl, wenn du nach dem Joggen frische, kühle Luft einatmen kannst, die durch deinen ganzen Körper strömt. Einfach für das Gefühl, sich selbst zu spüren.
Denkt mal über eure Ziele nach. Bestehen sie aus Daten, Zahlen, Fakten? Das reicht längst nicht aus. Über den entscheidenden Punkt denken die wenigsten nach: Warum hast du dieses Ziel? Warum willst du mehr Muskeln? Warum willst du abnehmen oder noch mehr Gewicht stemmen können? Was verbindest du mit diesem Ziel? Was ist dir möglich, wenn du dein Ziel erreicht hast? ... Und auf einmal müssen wir über uns selbst nachdenken. Aber nur so gelangst du zu dem Kern deiner persönlichen Motivation. Gar nicht so einfach...

Überlegt mal, wie wichtig der Körper für das Funktionieren des Gesamtsystems ist. Der wichtigste Schritt zu mehr Motivation ist herauszufinden, was dein Körper will. Dazu musst du ihm eine Menge anbieten. Also zieh dich an, geh raus und mach einfach. Lass dich nicht von deinem Umfeld beeinflussen. Mach dein Ding! Finde für dich heraus, welche Art von Training dir am meisten Kraft gibt und wobei du dich am wohlsten fühlst. Achte beim Training mal darauf, was sich besonders gut anfühlt und besonders viel Spaß macht. So findest du deine persönliche Motivation. Diese Art von Motivation ist am intensivsten und wirkt am nachhaltigsten.
Es gibt z.B. viele Menschen, denen Joggen gar kein Spaß macht. Die "Pflicht-Jogger". Sie laufen einfach nur um Kalorien zu verbrennen. Aber wenn du nur joggst, um dein Ziel 2 Kilo abzunehmen zu erreichen, wirst du auf Dauer ein Motivationsproblem bekommen. Also warum nicht was anderes ausprobieren? Etwas das dir Spaß macht und dir Power gibt!
Also: Sich Ziele zu setzen ist wichtig. Aber du solltest auch schauen, was hinter deinem Ziel steckt. Was ist dir möglich, wenn du dein Ziel erreicht hast? Und wenn du dann DEIN Ziel gefunden hast, wirst du auch Tage haben, an denen du mal deinen Schweinehund überwinden musst. Aber die Grundmotivation wird immer da sein.
Experten-Tipp in der Kategorie Motivation von timalexander vom