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Experten-Tipp: Richtig einheizen! Diese Gewürze wärmen von innen

Der Sommer ist nun leider endgültig vorbei.
Draußen wird es immer früher dunkel und die Temperaturen gehen langsam Richtung Gefrierpunkt.
Zeit also, die Kerzen anzuzünden und die Heizung aufzudrehen - auch beim Essen. Denn einige Lebensmittel sind nicht nur geschmacklich ziemlich "heiß". Sie helfen, kalten Händen und klappernden Zähnen den Kampf anzusagen. Mit diesen Gewürzen und Speisen funktioniert das.

In der Weihnachtszeit werden sicherlich nicht umsonst so viele Gewürze wie Zimt, Anis oder Nelken für Speisen und Plätzchen verwendet. Denn sie sind nicht nur ein Fest für die Geschmackssinne, sie haben auch Wärmepotential und daneben noch weitere positive Eigenschaften:

Chili animiert den Kreislauf, fördert die Durchblutung und wärmt dadurch bei Kälte von innen. Dosieren sie ihn jedoch vorsichtig, denn wenn Ihr Gericht zu schweißtreibend ist, kann die feurige Schote wiederum auch einen kühlenden Effekt haben. Darüber hinaus kann Chili aber noch mehr. Es reduziert zum Beispiel das Risiko von Thrombosen und wirkt im Darm antibakteriell, was das Risiko für ansteckende Durchfallerkrankungen senkt.

Pfeffer hat ähnlich wie Chili einen schweißtreibenden und wärmenden Effekt. Darüber hinaus regt er Appetit und Speichelfluss an, wirkt entzündungshemmend und fiebersenkend. Also auch ideal für die Erkältungs- und Grippezeit.

Anis hilft bei Magen- und Darmbeschwerden, aber auch äußerlich angewendet (in Form von Öl) hilft es gegen Schmerzen und Krämpfe. Das ätherische Öl in Anis als Gewürz macht außerdem fette und schwerverdauliche Speisen bekömmlicher. Sternanis eignet sich vor allem hervorragend für Tees, Glühwein oder heiße Grogs. Zimt ist stimmungsaufhellend, anregend und gleichzeitig besänftigend und beruhigend. Daneben hat er eine günstige Wirkung auf den Blutzuckerspiegel und macht sich damit perfekt beispielsweise in Ihrem warmen Frühstücks-Porridge.

Kardamom wirkt wohltuend auf einen gestressten Magen, unterstützt die Verdauung, lindert sowohl Blähungen als auch Erkältungsbeschwerden. Ideal also für die dunkle, kalte Jahreszeit!

Koriander kann Krämpfe lösen, die Verdauung fördern und wirkt antibiotisch sowie entzündungshemmend.

Kümmel entspannt die Muskulatur im Verdauungstrakt und wirkt außerdem antibakteriell.

Nelken können beruhigend und antidepressiv wirken. Außerdem wirken sie vorbeugend gegen Bakterien und Viren, sodass man damit die Abwehrkräfte unterstützen kann.

Curry ist eine Gewürzmischung, die je nach Art Kardamom, Piment, Zimt, Nelken, Muskat und Koriander, Bockshornklee, Chili, Pfefferkörner, Kreuzkümmel, Senfsamen, getrocknete Ingwerwurzel, Kurkuma enthalten kann. Da die meisten dieser Gewürze eine wärmende Wirkung haben, verwundert es nicht, dass Curry dies auch tut. Daneben hat er positive Effekte zum Beispiel für die Durchblutung, die Verdauung und die Funktion von Leber und Galle.
Und nun schön von Innen einheizen!
 
Ich wünsche euch eine schöne Herbst- und Winterzeit.
Experten-Tipp in der Kategorie Gesundheit von lenamariegue vom