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Experten-Tipp: Ernährung im fremden Land – Tipps zur gesunden Ernährung im Ausland

Für einige unter uns ist es die Erfahrung des Lebens und ein großer Schritt im Leben und zur Selbstständigkeit. Ein Auslandsaufenthalt ist immer etwas Spannendes und Aufregendes. Vorher stellen wir uns viele Fragen: Wie wird meine Gastfamilie sein, wie werde ich mit der Sprache zurechtkommen, aber auch: Kann ich meine gewohnte und gesunde Ernährungsweise auch in einem neuen Land und in einer neuen Familie beibehalten?

Klar ist, dass es für viele nicht die wichtigste Frage ist, und doch trägt die Ernährung einen großen Teil zum Wohlbefinden bei – dies ist vor allem in einem fremden Land von großer Bedeutung!
Und die Antwort auf die Frage lautet eindeutig: Ja, es ist möglich! Die Ernährung ist natürlich von Familie zu Familie unterschiedlich, aber mit den folgenden Tipps wirst du dich bei egal welcher Familie zurechtfinden.

1. Nimm einige Sachen mit!
Vor deiner Abreise solltest du dir bereits einige, am besten langhaltbare, Produkte einpacken. Dies können z.B. Haferflocken, Knäckebrot, Pumpernickel oder auch vegetarische/vegane Brotaufstriche sein. Du musst auch nicht Sachen für ein Jahr mitnehmen, aber gerade für den Anfang, wenn man noch keinen guten Supermarkt o.ä. kennt, kann das sehr wichtig sein. Nach einiger Zeit wirst du auch sicher gute Lebensmittelgeschäfte finden und die Sachen nicht mehr benötigen.

2. Informiere deine Gastfamilie schon vorher über deine Ernährung!
Damit ist nicht gemeint, dass man ihnen im ersten Brief schon schreibt, dass man Fast-Food für Müll hält. Am besten ist, wenn man berichtet, dass man sehr viel Sport macht, unglaublich gerne kocht und deswegen auch auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achtet. Da braucht man auch überhaupt keine Angst vor Ablehnung zu haben, denn die Menschen, die bereit sind, jemanden für längere Zeit aufzunehmen, sind zum Großteil super offen für neues und richten sich auch nach dir aus! Also keine Angst haben!

3. Die Vegetarier-/Veganer-Ausrede
Wenn nichts mehr weiterhilft, hilft es auch, zu sagen, dass man Vegetarier bzw. Veganer ist. Damit kann man sich schon sehr viel Fast-Food und Süßkram ersparen und vor allem wird die Familie dann automatisch mehr Gemüse, etc. kaufen.

4. Kaufe selbst ein und koche auch selbst!
Klar braucht es am Anfang etwas Überwindung, zu sagen, dass man selbst einkaufen und kochen möchte. Man möchte schließlich nicht unfreundlich und unzufrieden rüberkommen. Aber auch hier darf man ruhig mit Selbstbewusstsein Bescheid sagen. Die Familie freut sich schließlich auch, neue Sachen zu entdecken und nicht unbedingt jeden Tag kochen bzw. einkaufen zu müssen. Und wer weiß, vielleicht gefallen ihnen deine neuen Gerichte ja so gut, dass sie sie selbst kochen wollen! Das Problem ist ja oft nicht, dass den Menschen gesund nicht geschmeckt, es fehlt nur oft jemand, der ihnen zeigt, wie es funktioniert. Und genau dieser kannst du sein! :)

Wie ihr seht, ist es vor allem wichtig, mit Selbstbewusstsein an die ganze Sache ranzugehen, aber das ist auch im Generellen ein wichtiger Punkt, wenn man den Schritt ins neue Land wagt. Man sollte aber auch versuchen, sich mit seiner Ernährung nicht zu sehr von seiner Familie abzugrenzen, denn sie ist immerhin dein Zuhause. Versuche, möglichst viel mit ihnen auch über Ernährung zu sprechen und ihnen deine Gründe zu erläutern.
Wie bereits gesagt, Gastfamilien sind zum Großteil sehr offen für Neues!

Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen weiterhelfen!
Ganz viel Glück! :-)
Experten-Tipp in der Kategorie Ernährung von chiaraisn vom