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Experten-Tipp: Trockene Haut - Wenn's spannt und schuppt

Die Haut ist trocken, spröde und juckt ganz furchtbar!
Viele Menschen, darunter leider auch ich, haben täglich mit diesem Problem zu kämpfen. Doch man muss das nicht aushalten! Hier habe ich ein paar Tipps, wie ihr eurer Haut und damit auch euch etwas Gutes tun könnt und von dem nervigen Juckreiz befreit werdet.

Menschen, die zu trockener Haut neigen, bringen meist die Anlage dafür mit.
Aber viele verstärken diese Tendenz noch durch ihren Lebensstil und falsche Pflegegewohnheiten.
Äußere Einflüsse wie Kälte, Hitze, Sonne und Wasser sowie Reizstoffe spielen eine wesentliche Rolle, wenn die Haut anfängt zu spannen und zu ziehen.
Von innen her wirken Flüssigkeitsmangel, einseitige Ernährung, Hormonschwankungen und nicht zuletzt die Psyche auf den Hautzustand.
Außerdem wird die Haut im Alter natürlicherweise trockener.

Um trockene Haut zu vermeiden oder wieder mit mehr Feuchtigkeit zu versorgen, muss nicht immer zu teuren Cremes und Lotions gegriffen werden. Auch die Natur hält viele effektive Hilfsmittel gegen trockene Haut bereit.

Prinzipiell ist es wichtig, ausreichend Vitamine zu sich zu nehmen.
Die Vitamine A und B etwa sind echte Feuchtigkeits-Booster!
Um die trockene Haut im Gesicht wieder geschmeidig zu machen, kann man sie auch mit einem selbstgemachten Gesichtswasser aus frisch gepresstem Karottensaft pflegen. Karotten enthalten eine Menge Vitamin A, das die Epidermis stärkt, und Betacarotin, das ein wichtiger Zellschutzstoff ist.

Wer sich nach noch mehr Feuchtigkeit sehnt, sollte ein- bis zweimal pro Woche eine selbst angerührte Gesichtsmaske auftragen. Hierfür mischt man Ringelblumenenblüten, Bienenwachs, Beinwell, Schafgarbe, Thymian, Kamille und einigen ätherischen Öle je nach individuellem Geschmack. Nun trägt man die Salbe auf und lässt sie gut einziehen. Diese Mischung ist besonders geeignet, wenn schon offene Hautstellen vorhanden sind und man die Heilung beschleunigen möchte.

Wer es schnell und unkompliziert mag, kann auch einfach eine Handvoll Haferflocken mit kochendem Wasser übergießen, die Masse sieben bis zehn Minuten ziehen lassen, auf die Haut auftragen, trocknen lassen und mit lauwarmem Wasser abwaschen. Haferflocken haben eine beruhigende Wirkung auf die Haut und sind eine sanfte Peelingmöglichkeit.

Wenn trockene Haut nicht nur ein Problem der Gesichtspartie ist, sondern die Haut auch an Armen und Beinen spannt, kann man eine halbe Stunde ein entspannendes Vollbad nehmen, dass man mit einem Liter Vollmilch und 200 Milliliter Olivenöl anreichert. Das Wasser sollte dabei nicht heißer als maximal 38 Grad sein, da zu hohe Temperaturen die Haut zusätzlich austrocknen können.

Wer gerne eine Feuchtigkeitslotion kaufen möchte, muss dabei nicht zwingend viel Geld ausgeben: Die Stiftung Warentest hat verschiedene Cremes gegen trockene Haut getestet. An der Spitze steht zwar die Santaverde Aloe Vera Creme medium, die mit sieben Euro pro 100 Milliliter recht teuer ist, die zweitplatzierte Creme gegen trockene Haut, die alverde Tagescreme Olive Sonnenblume, schnitt aber fast genauso gut ab und ist mit 59 Cent pro 100 Milliliter wesentlich preiswerter.

Noch eines zum Schluss: Nehmt trockene Haut nicht zu sehr auf die leichte Schulter!
Eine gesunde Haut ist wichtig, um den Körper vor Außeneinwirkungen wie UV-Strahlen und Krankheitserregen zu schützen und um den Wasserhaushalt zu regulieren. Daher kann trockene Haut auch zu bedrohlichem Flüssigkeitsverlust führen. Natürlich kann das Problem auch Anzeichen für eine Hautkrankheit wie Neurodermitis sein.
Kontaktiert also im Zweifel immer einen Arzt.
Experten-Tipp in der Kategorie Schönheit von lenamariegue vom