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Experten-Tipp: Dehnungsstreifen vorbeugen – Die besten ASSthetik®-Tipps

Ja, es gibt sie! Jene beneidenswerten weiblichen Geschöpfe, die nach diversen Schwangerschaften und Crash-Diäten keinen einzigen Dehnungsstreifen an Bauch, Schenkeln oder Po aufweisen. Leider sieht für die meisten Frauen die Realität anders aus. Oftmals spielt die Veranlagung in Form einer Neigung zu schwachem Bindegewebe eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Dehnungsstreifen. Zum Trost der derzeit noch "Unversehrten" ist jedoch zu sagen, dass es vielfältige Möglichkeiten gibt, dem Übel trotzdem zu entrinnen oder zumindest recht zuverlässig vorzubeugen!

Medizinisch gesehen entstehen die "Striae cutis atrophica", wie die die Dehnungsstreifen auch heißen, in der Unterhaut und sind als leicht rötliche und im weiteren Verlauf blasse Verfärbungen erkennbar. Oft findet man die Streifen an Bauch, Po, Hüften, Oberschenkeln und Oberarmen. Ihre Ursache haben die Streifen in einer Überdehnung des Bindegewebes der Unterhaut. So entstehen ganz einfach Risse, die dann optisch das unschöne "Streifenmuster" ergeben. Leider lassen sich einmal entstandene Dehnungsstreifen ohne chemische oder operative Maßnahmen nicht mehr entfernen. Hier stehen Maßnahmen wie die Dermabrasion oder die Lasertherapie zur Verfügung.

Jetzt die gute Nachricht! Mit ein wenig täglicher Disziplin und Fleiß kann man sehr gut gegen Dehnungsstreifen vorbeugen. Dafür muss man allerdings Einiges wissen. Wir geben euch hier einen kleinen Leitfaden an die Hand, der es euch ermöglicht weitestgehend verschont zu bleiben.

  1. Bring dich gleich zu Beginn des Tages mit Bewegung in Schwung. Das regt den Kreislauf, die Durchblutung und den Stoffwechsel an und du zeigst deinem Körper gleich am Morgen, wo es lang geht! 30 Minuten reichen aus. Besonders wertvoll ist dein Training, wenn du es an frischer Luft absolvieren kannst. So wird dein Blut gleich mit Sauerstoff angereichert und das Bindegewebe durch die vermehrte Durchblutung gut mit Nährstoffen versorgt.
  2. Nach deinem Morgen-Training geht es unter die tägliche Dusche! Diese Gelegenheit nutzt du nun, um die Haut an Bauch, Brust, Oberschenkeln und Po mit kreisenden Bewegungen mit einer Massagebürste mit Naturborsten oder einem Luffa- oder Sisal-Massagehandschuh rosig rot zu massieren.
  3. Beende dein Duschbad mit Heiß / Kalt-Wechselduschen. Schon jetzt bemerkst du ein unvergleichlich wohliges Gefühl, dass durch die gute Durchblutung entsteht.
  4. Jetzt ist der optimale Moment für ein Hautpflegeprodukt gekommen. Die Haut ist jetzt am empfänglichsten für die Pflegestoffe und saugt sie förmlich auf. Achte darauf, dass du möglichst naturreine Kosmetikpräparate verwendest, die frei von bedenklichen Stoffen und chemischen Zusätzen sind. Hochwertige Öle und Lotionen sollten dir hier gerade recht sein!
  5. Versorge deinen Körper ausreichend mit kalorienarmen und vor allen Dingen zuckerfreien Getränken. Am besten mit natürlichem Mineralwasser. Bitte trinke auch keine Getränke, die mit Süßstoff gesüßt sind. Diese sind deiner Gesundheit ebenfalls nicht zuträglich. Man weiß mittlerweile von vielen nachteiligen Auswirkungen von Süßstoff auf die Gesundheit. Man sollte daher seinen Geschmack trainieren und sich auf weniger süße Getränke einstellen. Man kann zum Beispiel dem Wasser einige Spritzer Zitronensaft oder anderen Natürlichen Fruchtsaft hinzufügen. Selbstverständlich kann man auch Tee in allen Variationen trinken. Die Trinkmenge sollte bei ca. 2-3 Liter pro Tag liegen.
  6. Für die Elastizität des Bindegewebes spielt die Ernährung eine entscheidende Rolle. Frisches Obst und Gemüse sollten hier an erster Stelle stehen. Zu fett, zu salzig und zu süß wird dir dein Bindegewebe übel nehmen! Achte darauf möglichst wenig industriell verarbeitete Nahrungsmittel zu dir zu nehmen. Fertigprodukte und Fastfood sind ein absolutes No-Go, wenn es um die Schönheit geht. Besonders zuckerhaltige Nahrungsmittel, Alkohol und salzige Snacks sind der erklärte Feind von gesundem Bindegewebe.
  7. Solltest du eine Gewichtsabnahme planen, lass dir einfach Zeit dazu und mach auf keinen Fall Crash-Diäten! Wenn du langsam abnimmst, gibst du dem Gewebe Zeit sich auf die "neuen Bedingungen" einzustellen und sich langsam anzupassen. Deine täglichen Pflegeroutinen helfen dabei und Haut und Gewebe können sich langsam zusammenziehen. Genauso verhängnisvoll wie ein zu schnelles Abnehmen, ist übrigens das zu schnelle Zunehmen! Also Achtung, Disziplin ist hier oberstes Gebot!
  8. Runde dein abendliches Zu-Bett-Geh-Programm mit einer kleinen Zupfmassage für die genannten Problemzonen ab. Es gibt speziell für diesen Zweck Öle, die wahre Wunder vollbringen können. Diese werden oft zur Vorbeugung von Schwangerschaftsstreifen angeboten und sind speziell auf diesen Zweck abgestimmt. Lass dir hierzu ein wenig Zeit, verteile das Öl mit warmen Händen sanft auf der Haut und beginne dann mit einer Zupfmassage, bei der du die Haut sanft mit zwei Fingern packst, ein wenig hochziehst und wieder zurückschnellen lässt. Zum Schluss massierst du das Öl mit der flachen Hand in die Haut ein. Du solltest dabei eine leichte Rötung feststellen können und die massierten Bereiche sollten richtig gut durchblutet sein.
  9. Alles in Allem gilt, dass es bei der Vorbeugung gegen Dehnungsstreifen unabdingbar ist, große Gewichtsschwankungen zu verhindern, eine optimale Pflege durchzuführen und die Ernährung genau abzustimmen! Ein angemessenes Sportprogramm rundet deinen Maßnahmenkatalog ab. Mit Disziplin und Durchhaltevermögen wirst du es schaffen und dir bleiben die lästigen Dehnungsstreifen erspart.
Experten-Tipp in der Kategorie Schönheit von Malou vom